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Störfallplanung Wasserversorgung

Störfallvorsorge

Betriebliche Störfälle, Notfälle und Krisen (kurz: Störfälle) beschreiben Betriebssituationen, in de­nen die Trinkwasserversorgung gefährdet oder eingeschränkt ist bzw. Auswirkungen auf die Was­serqualität möglich sind. Störfallplanung - umgesetzt mit Störfallmanagementplänen - soll die Sicherung von Trinkwasser in einwandfreier Qualität und ausreichender Menge bei außerordentlichen Betriebsbedingungen. Insbesondere soll damit der Ausfall der öffentlichen Wasserversorgung verhindert werden. Dabei gilt es, die öffentliche Trinkwasser­versorgung so lange und so großflächig wie möglich aufrechtzuerhalten. Effiziente Störfallplanung hilft einerseits das Auftreten von Störfällen und den damit verbundenen Auswirkungen nach Möglichkeit zu verhindern bzw. sich andererseits auf das Eintreten von Störfällen sowie auf eine rasche Rückkehr zum Normalbetrieb bestmöglich vorzubereiten.

Leitlinie Störfallplanung Wasserversorgung

Leitlinie Störfallplanung © Abteilung 14
Leitlinie Störfallplanung
© Abteilung 14

Mit der Leitlinie "Störfallplanung Wasserversor­gung" unterstützt nun das Land Steiermark die steirischen Wasserversorger im Sinne des Vor­sorgegedankens die Versorgungssicherheit ihrer Wasserversorgungen langfristig zu verbessern. Sie wurde in Zusammenarbeit mit der Universität für Bodenkultur Wien erarbeitet. Die Leitlinie richtet sich an alle Wasserversor­ger in der Steiermark und kann aufgrund des modularen Aufbaus und der darin enthaltenen Schritt-für-Schritt-Anweisungen für Wasserver­sorgungen jeder Größe und Struktur angewendet werden. Sie liefert Handlungsanleitungen für die Entwicklung von Maßnahmen im Umgang mit Störfällen und Notfällen sowie Krisen in kleinen bis hin zu großen öffentlichen Wasserversorgungen in der Steiermark. Durch eine steiermarkweite Umsetzung der Leitlinie "Stör­fallplanung Wasserversorgung" können und sollen die einzelnen Wasserversorger dazu beitragen, die Trinkwasserversorgung der Steiermark ausfallsiche­rer zu gestalten und damit die Versorgungssicher­heit der steirischen Bevölkerung langfristig abzusi­chern.

Förderung

Die Erstellung von Störfallplanungen/Störfallmanagementplänen für die Trinkwasserversorgung wird im Sinne der Landesförderungsrichtlinie Siedlungswasserwirtschaft 2016 als "Generelle Siedlungswasserwirtschaftliche Planung" gesehen. Damit können Landesbeiträge bis zu 50 % der förderungsfähigen Investitionskosten, jedoch maximal Euro 5.000,-- pro Gemeinde gewährt werden, sofern diese nicht bei der Förderung von kommunalen Maßnahmen zur Wasserversorgung Berücksichtigung finden (Förderung - Generelle Siedlungswasserwirtschaftliche Planungen).


Für fachliche Auskünfte steht Ihnen in der Abteilung 14, Referat Siedlungswasserwirtschaft
Dipl.-Ing. Alexander Salamon unter (0316) 877-3120 oder alexander.salamon@stmk.gv.at zur Verfügung.

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