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Fischökologisches Monitoring der Maßnahmen im unteren Murtal

Befischung 5. und 6. Juni 2008

Im Rahmen des fischökologischen Monitoringprogrammes zur Beobachtung der Entwicklung der Maßnahmen im Bereich der Grenzmur wurden  am 5. Und 6. Juni 2008 im Bereich Oberschwarza bis Gosdorf die flussbaulichen Maßnahmen „Externe Verknüpfung Oberschwarza“, „Externe Verknüpfung Weitersfeld“ und „Externe Verknüpfung Gosdorf“ sowie dazwischen liegende regulierte Uferbereiche der Mur mittels Elektro-Fangmethode befischt (Universität für Bodenkultur, Institut für Hydrobiologie und Gewässermanagement). Es wurden habitatbezogene Streifen entlang des linken Ufers (Uferstreifen, Versetzte Uferstreifen, Mittennahe Streifen und Seitenarme) beprobt. Der Abfluss lag zum Erhebungszeitpunkt etwa bei HQ1 mit entsprechend geringer Sichttiefe.
Insgesamt wurden 28 Streifen (18 mit Rechen, 10 mit Handanode) befischt und 1434 Fische aus 29 Arten, gefangen. Besonders erwähnenswert ist der Nachweis von Kesslergründling, Steingreßling, Goldsteinbeisser und Streber auf der Schotterbank der Maßnahme Gosdorf.
Relative Anteile der häufigsten Fischarten in den Bereichen der Strukturierungen und Aufweitungen an der Grenzmur (Juni 2008) 
Relative Anteile der häufigsten Fischarten in den Bereichen der Strukturierungen und Aufweitungen an der Grenzmur (Juni 2008)
Relative Fischdichte (Individuen/Befischungsstreifen in den Bereichen der Strukturierungen und Aufweitungen an der Grenzmur (Juni 2008) 
Relative Fischdichte (Individuen/Befischungsstreifen in den Bereichen der Strukturierungen und Aufweitungen an der Grenzmur (Juni 2008)
Fangboot 
Fangboot
Kesslergründling (Romanogobio kessleri), Steingressling (Romanogobio uranoscopus) 
Kesslergründling (Romanogobio kessleri), Steingressling (Romanogobio uranoscopus)
Streber (Zingel streber) 
Streber (Zingel streber)