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Neue Photovoltaikanlage in der Wartingergasse 43

Am Dach der Wartingergasse 43Die PhotovoltaikanlageNachhaltigkeitslandesrat Johann Seitinger

Bei strahlendem Sonnenschein wurde vergangene Woche die erste Photovoltaikanlage auf einem Gebäude der Landesverwaltung inauguriert. Die produzierte Energie der Anlage, die auf einer Fläche von 80 Quadratmetern mit insgesamt 48 Solarmodulen installiert wurde, wird direkt im eigenen Niederspannungsnetz der Wartingergasse 43 verteilt.

So konnte man sich im Zuge der Dachsanierung bereits ein Stück Unabhängigkeit sichern, indem man sich für diese umweltschonende Stromerzeugung durch die Kraft der Sonne entschied. Die prognostizierte CO2-Einsparung durch die Anlage beläuft sich dabei auf rund 5.950 Kilogramm CO2. Damit könnte beispielsweise ein Elektro-Golf rund 1400 Kilometer im Monat oder rund 15.000 bis 16.000 Kilometer im Jahr zurücklegen.

Dass die Abteilung 14 für Wasserwirtschaft, Ressourcen und Nachhaltigkeit ihrem Namen dadurch mehr als nur gerecht wird, betonte auch Nachhaltigkeitslandesrat Johann Seitinger:

„Gelebte Nachhaltigkeit ist gleichzusetzen mit Zukunftsfähigkeit und Enkeltauglichkeit. Sie beginnt bei jedem von uns und das gilt auch für die Landesverwaltung. Deshalb freut es mich umso mehr, dass am Dach der Abteilung für Wasserwirtschaft, Ressourcen und Nachhaltigkeit eine Photovoltaikanlage errichtet worden ist. Auch im Bereich der Wohnbauförderung werden erneuerbare und nachhaltige Energiesysteme mitgedacht. Zusätzlich ist es unbedingt erforderlich, dass auch in der Wärmeversorgung die nachhaltigen Energieträger wie beispielsweise die Bio-Energie forciert werden."

Durch den bewussten Einsatz erneuerbarer Energie im Zuge einer klimafreundlichen Sanierung führte das Land Steiermark einmal mehr vor Augen, was ein effizienter und sorgsamer Umgang mit natürlichen Ressourcen bedeutet und schafft zugleich eine zukunftsträchtige Grundlage für weitere nachhaltige Bau- und Sanierungsmaßnahmen.

Auch im Hinblick auf die Agenda 2030, die eine Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energiequellen und die Steigerung der Energieeffizienz auf bzw. um mindestens 27 % (ggü. dem Stand von 1990) vorsieht, nimmt sich das Land selbst in die Pflicht:

"Es liegt eigentlich auf der Hand, dass wir in unseren eigenen Wirkungsbereichen entsprechende Maßnahmen zur Erreichung unserer Klima- und Umweltziele setzen. Ich bin davon überzeugt, dass wir hier den richtigen Weg eingeschlagen haben und als Land unserer Verantwortung im eigenen Bereich gerecht werden. Ich bedanke mich bei allen Partnerinnen und Partnern und vor allem bei den motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die maßgeblichen Anteil am Erfolg haben." so der Landesrat für Umwelt und Erneuerbare Energien Anton Lang.

(Graz, 28. Mai 2019)

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