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Das Hochwasserereignis vom 5. und 6. Juni 2008

Heftige, relativ kleinräumige Niederschläge im Bereich der Koralpe führten am 5. und 6. Juni
2008 zu bedeutenden Hochwässern an der Schwarzen Sulm, Lassnitz und Wilbach.
In diesem Bericht werden die Ereignisse in Bezug auf Spitzendurchflüsse und Jährlichkeiten
an jenen Gewässern analysiert, an welchen vom hydrographischen Dienst Steiermark Pegeln
betrieben werden.

Durch ein Höhentief gelangten feuchte Luftmassen in die Steiermark, wobei eingelagerte
Gewitter kleinräumig große Regenmengen verursachten. Vor allem im Bereich der Koralpe
kam es aufgrund dieser labilen Luftschichtung vom 2. bis 7. Juni zu heftigen Niederschlägen.
Das Niederschlagsgeschehen wird anhand der in Abbildung 1 dargestellten
Niederschlagsstationen aufgezeigt.

Vom Hochwasser betroffene Pegel und Gewässer © A19 / Hydrografie
Vom Hochwasser betroffene Pegel und Gewässer
© A19 / Hydrografie

Schwarze Sulm

Am Pegel Schwanberg/Schwarze Sulm wurde der maximale Wasserstand am 5. Juni um
15:15 Uhr mit 189 cm erreicht, die dazugehörige Wasserstandsganglinie zeigt Abbildung 5.
Laut aktueller Schlüsselkurve entspricht dies einem Durchfluss von ca. 52m³/s und somit analog den gültigen Hochwasserwerten etwa einem HQ20.

.Hochwasserereignis © Wasserland
.Hochwasserereignis
© Wasserland
Hochwasserereignis © Wasserland
Hochwasserereignis
© Wasserland

Pegel Frauental/Lassnitz

Am Pegel Frauental/Lassnitz wurde der maximale Wasserstand am 5. Juni um 16:30 Uhr mit
340 cm erreicht, die dazugehörige Wasserstandsganglinie zeigt Abbildung 9. Laut aktueller
Schlüsselkurve entspricht dies einem Durchfluss von ca. 64 m³/s und somit analog den
gültigen Hochwasserwerten etwa einem HQ20.

Verlauf der Wasserstandsganglinie am Pegel Frauental/Lassnitz © A19 / Hydrografie
Verlauf der Wasserstandsganglinie am Pegel Frauental/Lassnitz
© A19 / Hydrografie