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HS Schulschwestern

Bacherlebnistag

Der 12. Juni wird für die Schüler der 2. Klassen ein unvergesslicher Tag bleiben. Die Grazer Stadtbäche Rettenbach, Leonhardbach und Petersbach sollten erkundet werden!
Ausgerüstet mit Gummistiefeln und ausreichend Kleidung zum Umziehen fuhren die Klassen der 2a, 2b und 2c zu je einem der Bäche. Jede Klasse wurde von ihrer Lehrerin und 2 Mitarbeitern des Wasserlandteams begleitet.

Rettenbachklamm - 2a

Nach einer regenreichen Nacht zeigte sich die Rettenbachklamm den SchülerInnen der 3.a von Ihrer schlammigen Seite. Dennoch stellte sich die Gruppe unter Begleitung von Klassenvorstand Frau Gießauf den schwierigen Bedingungen und erklomm die glitschigen Stufen und nassen Steine - und hatten großen Spaß.

Nasse Füße konnten da natürlich nicht ausbleiben. Der körperliche Einsatz der SchülerInnen wurde mit dem Fund einiger Libellen- und Feuersalamanderlarven  belohnt. Und es zeigte sich, dass der erste Eindruck täuscht und das schlammige Wasser viele Kleinlebewesen enthält, die zeigten, dass der Rettenbach trotz schmutzigem Aussehen eine gute Gewässergüte aufweist (z.B. Steinfliegen-, Eintagsfliegen- Köcherfliegenlarven und Bachflohkrebse).

Mittels Thermometer, Leitfähigkeitsmessgerät und verschiedenen Teststreifen (Wasserhärte, pH-Wert, Nitrat und Nitrit) gelang es problemlos die physikalisch- chemische Gewässergüte zu bestimmen und dies im Protokoll aufzuzeichnen. Als besondere Herausforderung galt es die Morphologie des Baches in einer Zeichnung festzuhalten - dies wurde dann mit dem Bau eines Staudamms belohnt.


Leonhardbach - 2b
 
Zum Leonhardbach machte sich die 2.b Klasse mit der Bim quer durch Graz auf den Weg. Noch mitten in der Stadt, auf der Höhe vom Union Bad, wurde kürzlich ein Bachabschnitt durch eine „Aufweitung" sehr ansprechend umgestaltet und für alle zugänglich gemacht.

Das war unser Ausgangspunkt für genauere Erkundungen: welche Tierchen leben in dem Bach, welchen Hinweis geben sie uns auf die Wasserqualität? Welche Eigenschaften hat das Bachwasser sonst, wie sieht es mit den Eigenschaften der Steine aus, wenn wir sie mit dem Hammer bearbeiten?
Für großes Hallo sorgten die aufgefundenen Egel - der Wunsch, barfuß ohne Stiefeln ins Wasser zu steigen, hatte sich plötzlich erübrigt. Auch stand hiermit fest, dass wir es mit nicht ganz erstklassig sauberem Wasser zu tun hatten. Aufgelockert durch unermüdliches Herumplanschen und einige Spiele wurden sämtliche Erhebungsbögen eifrig vervollständigt und zum Vergleich mit den anderen Bächen in die Schule mitgenommen. Herzlichen Dank für den gelungenen Vormittag den interessierten Schülerinnen und Schülern mit ihrer engagierten Biologie- Lehrerin Frau Weitacher.

 

Petersbach - 2c

Schwester Simona, Andreas und Ursula begleiteten die 2c an den Petersbach. An der Kreuzung der St. Peter Hauptstraße/ Petrifelderstraße kletterten die Schüler in das Bachbett. Obwohl zu Beginn einige noch sehr skeptisch waren, war schnell die Scheu vor dem Wasser verloren. An der Aufweitung des Baches am Banngrabenweg angekommen, gab es keine trockenen Füße mehr!


In manchen Fällen musste Schwester Simona zu Hilfe eilen ...!

Durch das nächtliche Gewitter war der Wasserstand höher als gewöhnlich und das Wasser außerordentlich aufgewühlt. Mit Keschern ausgerüstet fischten die jungen Wasserforscher im trüben Wasser nach den Bachtierchen. Wasserasseln und Zuckmückenlarven standen für die eher schlechte Qualität des Wassers. Im Bereich der Aufweitung bildeten sich auch einige ruhige Tümpel. So war es nicht erstaunlich, dass auch typische Teichtiere wie z.B. Wasserskorpione, Schwimmkäfer, und Wasserläufer gefangen wurden.
Jausenpause!
Nach einer stärkenden Jause ging es weiter mit einem umfangreichen Programm: Die Fliessgeschwindigkeit und Wasserwerte wie pH-Wert, Wasserhärte und Nitratgehalt wurden gemessen, der Bacherhebungsbogen gemeinsam ausgefüllt und der Bach mit eigenen Worten charakterisiert und gezeichnet.
Den Steinen des Bachbettes wurde mit einem Hammer zu Leibe gerückt. Außen unansehnlich schwarz von Algen überzogen, zeigten diese ihre wahre Schönheit erst, nachdem sie aufgeklopft wurden.
Das Wasserlandteam dankt Schwester Simona, Frau Gießauf und Frau Weitacher sehr herzlich für die Organisation und die tatkräftige Unterstützung und den Schülern für ihr Interesse und ihre rege Mitarbeit!
 

Kontakt

  • Wasserland Steiermark
    Elfriede Stranzl
  • +43 (316) 877-5801
  • E-Mail
  • Wartingergasse 43
    8010 Graz

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