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Hochwasserschutzmaßnahme Gulling

Linearer Hochwasserschutz

Die Hauptelemente des Hochwasserschutzes:

  • Bachbettaufweitung auf einer Länge von 100m 
  • Geländeanhebung auf einer Länge von 50m
  • Errichtung von HWS-Mauern und Gründämmen
  • Schaffung der Hinterlandentwässerung
  • Schaffung von Sukzessionsflächen in Form von Bermen
  • Aufläsung des Schiestlwehres und Wiederherstellung des Fließgewässerkontinuums

Im betrachteten Abschnitt der Gulling liegen entlang der beiden Ufer im Ortsteil Ketten und Aigen zahlreiche Gewerbe-, Wirtschafts- und Wohnobjekte. Aufgrund der Lage dieser Objekte im unmittelbaren Nahbereich des Bachufers, ist aus der Erfahrung der Vergangenheit eine massive Gefährdung nahezu des gesamten Siedlungsbereiches gegeben.

Durch die sehr beengten Platzverhältnisse ist eine überwiegende Verbauung mittels Steinmauern und schwerer Steinverbauten notwendig. Dennoch wurde versucht dem Fließgewässer möglichst viel Raum zu verschaffen. Diese Flächen werden stark strukturiert und verbessern damit die wasserwirtschaftliche und ökologische Funktionsfähigkeit des Gewässers. Darüber hinaus wird eine bestehende Sohlstufe (Schiestlwehr) aus Beton aufgelöst und als moderate, fischpassierbare Rampe umgebaut.

Die Gesamtkosten dieser Maßnahme in der Höhe von € 1.265.000,-- werden zu 45 % vom Bund, zu 40 % vom Land Steiermark und zu 15 % von der Gemeinde getragen.

 

Gewässeraufweitung Gulling (Ketten)HWS-Mauer der Gulling in AigenLinearausbau Gulling