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Schaupegel Graz/Mur

Errichtung der Fundamente © Schatzl
Errichtung der Fundamente
© Schatzl
Errichtung der Fundamente und Stütze für Messseilbahn © Schatzl
Errichtung der Fundamente und Stütze für Messseilbahn
© Schatzl
fertiges Fundament © Schatzl
fertiges Fundament
© Schatzl
Herstellung des Pegelhauses im Werksgelände © Oberlehner
Herstellung des Pegelhauses im Werksgelände
© Oberlehner
Pegelhaus mit Messseilbahn © Prettenhofer
Pegelhaus mit Messseilbahn
© Prettenhofer
Eröffnung Schaupegel © Abteilung 14
Eröffnung Schaupegel
© Abteilung 14

Einleitung

In Graz werden seit dem Jahre 1850, also bereits lange vor der Gründung des hydrographischen Dienstes im Jahre 1893, Wasserstandbeobachtungen an der Mur durchgeführt. Ab dem Jahre 1896 existieren auch Wassertemperaturaufzeichnungen, aber erst im Jahr 1966 wurde auch mit Durchflussmessungen und damit verbunden mit Umsetzungen von Wasserständen in Durchflüsse begonnen.

 

Geschichte des Pegels Graz/Mur

Die Errichtung der ersten Pegelanlage in Graz im Jahr 1850 erfolgte in Form eines Lattenpegels im Bereich der heutigen Erzherzog Johann Brücke (Hauptbrücke). Der Pegel blieb von den Wirren der Weltkriege weitgehend verschont, und versah bis ins Jahr 1974 trotz einiger Umbauten seinen Dienst an mehr oder weniger gleicher Stelle. Im Dezember des Jahres 1974 wurde der Lattenpegel in den Bereich der Wartingergasse 43 verlegt, wo sich das damalige Bürogebäude des hydrographischen Dienstes Steiermark befand. Eine weitere Verlegung des Pegels Graz fand im Jahre 2003 statt, die Pegellatte samt Pegelhaus und Messseilbahn zur Durchführung von Durchflussmessungen wanderte in die Murfelderstraße. Der Hauptgrund für diese Verlegung war, dass die Durchflussmessungen von der Hauptbrücke auf Grund des hohen Verkehrsaufkommens nicht mehr gefahrlos möglich waren.

 

Errichtung des Schaupegels

Der hydrografische Dienst Steiermark ist im Jahr 2013 wieder zurück in die Wartingergasse und damit direkt an die Mur übersiedelt. Da die hydrografische Beobachtung am Pegel in der Murfelderstraße in der Zwischenzeit durch ein Kraftwerk beeinträchtigt war, wurde der Entschluss gefasst, den Pegel in unmittelbarer Nähe der Hydrografie zu reaktivieren und als Schaupegel auszuführen. Nach Durchführung aller Bewilligungsverfahren (Wasserrecht, Baumschutz) wurde im Jahr 2015 ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben, zu dem drei Planungsteams eingeladen waren. Das im Rahmen des Wettbewerbs ausgewählte Projekt des Planungsteams „Miniform" wurde umgesetzt. Die Errichtung des Pegelhauses erfolgte in Fertigteilbauweise im Holzriegelbau und wurde im Oktober 2016 auf die Fundamente am Standort transportiert. Die Messseilbahn zur Durchführung der Durchflussmessungen wurde vom „alten" Pegel in der Murfelderstraße übernommen.

Die Fassade des Schaupegels wurde mit Aluminiumelementen ausgeführt, die die umliegende Natur widerspiegeln sollen. In Richtung Mur wird eine freie Sicht durch das Innere des Pegelhauses durch Glaselemente gewährleistet, wodurch auch die Messeinrichtungen vom Besucher eingesehen werden können.

Schlussendlich können wichtige Informationen wie aktuelle Wasserstands- und Durchflussdaten für alle Murpegel, zum Bau des Schaupegels sowie zu Aufgaben und Geschichte des hydrografischen Dienstes und viele weitere Informationen auf einer Infowand, die in das Pegelhaus integriert und als interaktiver Display mit Touchscreen ausgeführt wurde, abgerufen werden.

Eröffnung des Schaupegels

Am 7. Dezember 2016 wurde der Schaupegel Graz im Beisein von Landesrat Seitinger, zahlreichen geladenen Gästen sowie Vertretern der Presse offiziell eröffnet und unter Durchführung einer Flügelmessung seiner Bestimmung übergeben.

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