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JUNGE WISSENSCHAFTLER SAMMELN PRAXIS IN DER STEIERMARK

Presseinformation vom 28.03.2018

INGENIEURBIOLOGISCHES PROJEKT AM HOCHWASSERSCHUTZ RAABABACH

JUNGE WISSENSCHAFTLER SAMMELN PRAXIS IN DER STEIERMARK © Land Steiermark
JUNGE WISSENSCHAFTLER SAMMELN PRAXIS IN DER STEIERMARK
© Land Steiermark

Im Zuge des hochwassersicheren Ausbaus des Raababaches in der Gemeinde Gössendorf durch die Baubezirksleitung Steirischer Zentralraum wurde Mitte März ein ingenieurbiologisches Baupraktikum für Studierende der Universität für Bodenkultur (BOKU) Wien abgehalten. Studierende der Masterstudien Landschaftsplanung und Landschaftsarchitektur, Forstwissenschaften sowie Kulturtechnik und Wasserwirtschaft wurden dabei die handwerklichen Praktiken für die fachgerechte Ausführung ingenieurbiologischer Maßnahmen an Fließgewässern vermittelt.

Im Bereich der Sportplatzstraße wurden mit natürlichen Baustoffen und Materialien naturnahe Uferverbauungen wie z.B. Weidenspreitlagen und Faschinen sowie verschiedene Strukturierungsmaßnahmen im Gewässerbett errichtet. Ziel war es, die theoretischen Grundkenntnisse aus den Vorlesungen zu vertiefen und praktische Fähigkeiten für Planung und Ausführung zu erwerben. Unterstützt wurden die Studenten durch die Arbeiter der Baubezirksleitung.

Diese fachliche Kooperation stellt für alle Beteiligten eine Bereicherung dar, da nicht nur praktische Kompetenzen erworben werden, sondern auch ein Wissens- und Erfahrungsaustausch zwischen den Studierenden und den Mitarbeitern der Baubezirksleitung erfolgt", so Landesrat Johann Seitinger.

Im Herbst 2017 wurde mit den Bauarbeiten für Hochwasserschutz am Raababach in Gössendorf begonnen. Mit einer Gesamtinvestition von rund 10 Millionen Euro werden im Gemeindegebiet rund 600 Wohnobjekte bis zu einem hundertjährlichen Hochwasserereignis geschützt. Nun erfolgte auch der Startschuss für den Ausbau des Raababaches an der Mündung in die Mur. Im Jahr 2018 werden die Arbeiten bis zur Bundesstraße fortgesetzt. Ziele des Projektes sind neben der Erreichung eines optimalen Hochwasserschutzes auch die Verbesserung der ökologischen Funktionsfähigkeit des Gewässers, die Schaffung eines grünen Korridors entlang des Baches und somit die Verbesserung des Lebensraumes für Tiere und Menschen. Dazu war es erforderlich, in größerem Ausmaß Grundflächen zu erwerben, was durch die Bereitschaft der Landwirte und Grundeigentümer gelang.


Viktor Milosevic, MA, Pressesprecher, Büro Landesrat Ök.-Rat Johann Seitinger, Tel. 0316-877 2638
Mobil: 0676/86662638, Mail: viktor.milosevic@stmk.gv.at, Externe Verknüpfung www.lebensressort.steiermark.at

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