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Hydrographischer Monatsbericht April 2012

Nachdem es im letzten Halbjahr sehr geringe Niederschläge in den südlichen und östlichen Landesteilen gegeben hat, gab es im April 2012 zumindest annähernd ausgeglichene Niederschläge in den betroffenen Gebieten, in der westlichen Obersteiermark waren Defizite bis etwa - 30 %, regional auch darunter, zu beobachten. Die Temperaturen lagen bis rund 2 °C über dem Mittel. Besonders in der letzten Aprilwoche wurden Rekordwerte bis knapp 30 °C verzeichnet.
Wie schon im Vormonat zeigten sich auch im April extremen Gegensätze in Bezug auf das Durchflussverhalten. Während die Durchflüsse in den nördlichen Landesteilen vor allem auch aufgrund der einsetzenden Schneeschmelze - bedingt durch die hohen Temperaturen zu Monatsbeginn und speziell zu Monatsende - durchwegs über den langjährigen Mittelwerten lagen zeigten sich die Durchflüsse in den südlichen Landesteilen inklusive der Mur unter den Vergleichswerten, besonders deutlich in der Weststeiermark.
Ein Anstieg der Grundwasserstände in den nördlichen Landesteilen aufgrund von Schneeschmelze und geringes bis starkes Absinken der Grundwasserstände in den südlichen Landesteilen aufgrund der Niederschlagsarmut war das markante Kennzeichen dieses Monats. In allen Grundwassergebieten lagen die Grundwasserstände deutlich unter den langjährigen Mittelwerten.

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