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Hydrografischer Jahresbericht 2011

Im Jahr 2011 gab es in der gesamten Steiermark ein Niederschlagsdefizit, vergleichbar mit dem sehr niederschlagsarmen Jahr 2003 (Rekordsommer). Dabei war in der Ost- und Südsteiermark sowie im oberen Murtal ein Niederschlagsdefizit zwischen 20 und 30 % zu beobachten. In der Ober- und Teilen der Weststeiermark gab es etwas geringere Defizite zwischen 10 und 20 %. Die Temperaturen lagen im Jahresmittel im Vergleich zum mehrjährigen Mittel über dem Durchschnitt (bis 2,5 °C).

Entsprechend den unterdurchschnittlichen Niederschlagsverhältnissen lagen die Durchflüsse im Jahr 2011 landesweit einheitlich großteils sogar deutlich (bis zu 43 % an der Sulm) unter den langjährigen Mittelwerten. Der Vergleich mit den ebenfalls als Trockenjahre in Erinnerung gebliebenen Jahren 1993 und 2003 zeigt, dass die Werte des Jahres 1993 im Jahr 2011 fast an allen ausgewählten Pegeln unterschritten wurden, die mittleren Jahresdurchflüsse im Jahr 2003 lagen allerdings generell noch tiefer als jene im Berichtsjahr.

Niedrige Grundwasserstände und Quellschüttungsmengen in allen Landesteilen aufgrund der Niederschlagsarmut und hoher Temperaturen war das markante Kennzeichen dieses Jahres. Die mittleren jährlichen Grundwasserstände lagen in allen Landesteilen Ende 2011 fast durchwegs deutlich unter den langjährigen Durchschnittswerten.


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