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Hydrographischer Monatsbericht Juni 2011

Das Wettergeschehen im Berichtsmonat lässt sich folgendermaßen beschreiben:
In den ersten Tagen des Berichtsmonates strömte labil geschichtete, feuchte Luft in die
Steiermark, wobei dadurch eine erhöhte Gewitterneigung entstand. In der darauffolgenden
Woche kam es zu einem kurzfristigen Kaltlufteinbruch im Zuge einer Nordwestströmung und
darauf folgte wiederum feuchtlabiles Wetter, das sich bis um die Mitte des Monats hielt. Nach
einer kurzen Phase mit Hochdruckwetter kam es wieder zu einem Wechsel aus Wolken und
Sonnenschein mit kühleren Temperaturen. In den ersten Sommertagen dominierten wiederum
labil geschichtete Luftmassen, darauf folgte mildes Hochdruckwetter bis Monatsende.
Insgesamt gab es im Großteil der Steiermark Niederschläge, die sich annähernd im oder über
dem Mittel befinden. Über dem Mittel liegende Werte gab es im oberen Murtal sowie im
Mürztal und Teilen der Oststeiermark (bis +40 %). In den ganz nördlichen Regionen der
Obersteiermark (Ausseergebiet, Salzatal) gab es geringere Niederschläge als im Mittel. Im
gesamten ersten Halbjahr 2011 liegen die Niederschlagswerte bis etwa 30 % unter den
langjährigen Mittelwerten. Die Temperaturen lagen im Berichtsmonat bis zu 2 °C über dem
Mittel, im gesamten ersten Halbjahr 2011 lagen sie zwischen 1 - 3 °C darüber.

Externe Verknüpfung Juni 2011